Ausstellung vom 13. Juni bis 11. Juli 2020

Roland Graf

Arbeiten in Stein

Suleika de Vries

Bilder und Gefässe

Roland Graf, Zürich

Der Stein­bild­hau­er liebt die Arbeit mit dem Roh­ma­te­ri­al Stein – be­ein­flusst von der Man­nig­fal­tig­keit der na­tür­li­chen Er­schei­nungs­for­men ent­ste­hen seine Werke – häufig in­spi­riert von den Ge­set­zen der Geo­me­trie.

Nach dem Be­rufs­ab­schluss als Stein­bild­hau­er in St. Gallen sam­mel­te Roland Graf Er­fah­run­gen als Plas­ti­ker in Zu­sam­men­ar­beit mit di­ver­sen Künst­lern in der Schweiz und in Kanada. Heute ar­bei­tet er in seinem Ate­lier in Zürich.

Für den Bild­hau­er Roland Graf ist der Na­tur­stein als Roh­ma­te­ri­al fas­zi­nie­rend. Mar­mor­blö­cke, in Car­re­ra zu Tage ge­bracht, von Hand – nur mit Meis­sel und Hammer – zu be­ar­bei­ten, sie nach den ei­ge­nen Vor­stel­lun­gen zu formen (dies nach einem zuvor ge­mach­ten Modell) oder sie, einem spon­ta­nen Gefühl fol­gend, zu be­ar­bei­ten, ist für ihn ein un­be­schreib­li­ches Gefühl – ein Er­leb­nis.

Im Bild sind Lampen aus Ala­bas­ter zu sehen, ents­tanden im ver­gan­ge­nen Winter. Ala­bas­ter (der als ver­stei­ner­ter Gips be­schrie­ben werden kann) emp­findet der Be­trach­ter meist als etwas Ma­gi­sches, fast etwas Sinn­li­ches. Die Ala­bas­ter­lam­pen ver­strö­men ein im wei­tes­ten Sinne ro­man­ti­sches Raum­ge­fühl: eine ge­gen­sätz­li­che, über­ra­schende Seite der Stein­bild­haue­rei.

Suleika de Vries, Zürich

Es ist eine fa­cet­ten­rei­che Kunst, welche die viel­sei­tig be­gab­te Künst­le­rin Suleika de Vries zeigt.

Ab­ge­kürzt ihr Werdegang: Som­mer­kurs an der Rhode Island School in Providence (USA), ein Vor­kurs an der HGZ, Stu­di­um an der Art and Design School in San Fran­cis­co. Zurück in Zürich folgte eine Aus­bil­dung zur Mas­ken­bild­ne­rin. Acht Jahre ar­bei­te­te sie im Skulp­tu­ren­park von Bruno Weber und er­lern­te hier unter seiner per­sön­li­chen An­lei­tung das Mo­sa­ik­le­gen, eine will­kom­me­ne per­sön­li­che Her­aus­forderung.

Auf­grund der ge­mach­ten Er­fah­run­gen, der Viel­falt von Mög­lich­kei­ten die sich ihr er­schlos­sen, dem er­wor­be­nen Wissen, probt und ex­pe­ri­men­tiert sie mit den ver­schiedensten Ma­te­ria­li­en, schöpft das ganze Spek­trum der Kunst aus. Dabei hat die Künst­le­rin ihre Ei­gen­stän­dig­keit be­wahrt – sie ist krea­tiv, immer bereit, neue Ideen aus­zu­pro­bie­ren, immer wieder etwas ganz Neues zu er­schaf­fen. Dabei ist sie ge­gen­über ihren Werken kri­tisch, kann sie in Frage stel­len und neu be­gin­nen.

In­spi­ra­ti­on für ihre Werke findet Suleika de Vries in der ex­tre­men Viel­fäl­tig­keit der Natur, der Farben, der Farb­kom­po­si­tio­nen, der Formen und auch in Träu­men. Die Künst­le­rin über­rascht die Be­trach­ter mit der Viel­falt ihrer Werke – der Bilder, der Ge­fäs­se.

Vernissage

Samstag, 13. Juni 2020, 17 bis 19 Uhr

Apéro

Sonntag, 28. Juni 2020, 15 bis 17 Uhr

Ausklang

Samstag, 11. Juli 2020, 15 bis 17 Uhr

Öffnungszeiten

Donnerstag und Freitag, 18 bis 20 Uhr / Samstag und Sonntag, 15 bis 17 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung, Telefon 044 923 20 50 / 044 923 23 64

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